Palmenforschung als Urbane Praxis

Ein Mann pflegt die Spitze einer Palme

Entgegen der bestehenden Vorannahme, es könne in Berlin auf Grund des Klimas keine Palmen geben, finden wir in der Stadt ein regelrechtes Biotop an unterschiedlichen Palmenrepräsentation.
Als Symbol für den anderen, besseren Ort, spiegeln Palmen dabei eine bestimmte imaginäres Raumverständnis und eine damit zusammenhängende Vorstellung sozialer Ordnung.
Mit einer Analyse der Berliner-Palmenlandschaft möchte Yann Colonna entschlüsseln, wie die unterschiedlichen Akteure sich selbst im Verhältnis zu ihrer Umwelt positionieren und welche Bilder sie dabei im Kontext von (Post)-Kolonialismus (re)-produzieren.

In den kommenden Wochen erkundet Yann zusammen mit den Besucher*innen der Dienstagsbar die Berliner Palmenlandschaft und bespielt die „Lobby“ mit guter Laune und spannenden Geschichten aus dem städtischen Alltag.
Der erste Termin ist am 16.11. ab 18 Uhr: Yann gibt uns eine kleine Sneak-Preview in den Stand seiner Praxis als Palmenforschender und lädt allen Anwesenden dazu ein, sich einzumischen, mitzudenken oder einfach nur mitzulachen.