Vereinsbild Urbane Praxis e.V.

Leichte Sprache

Herzlich willkommen!
Hier findest du Informationen in Leichter Sprache
über den Urbane Praxis e.V.
Die Informationen in Leichter Sprache haben 6 Teile:

  1. Über Uns
  2. Die Netzwerk-Stelle
  3. Aktionen
  4. Unsere Werte und Verhaltens-Regeln
  5. Unsere Achtsamkeits-Regeln
  6. Barriere-Freiheit

1. Über Uns

Der Urbane Praxis e.V. wurde im Jahr 2022 in Berlin gegründet.  
Der Verein ist selbstorganisiert  
und am Gemeinwohl orientiert.  
Das bedeutet: Unsere Arbeit dient der Gesellschaft. 

Wir finden: Alle Menschen sollen sich wohlfühlen  
und einbringen können in unserer Stadt.  
Deshalb setzen wir uns für neue Gestaltungs-Möglichkeiten  
in diesen Bereichen ein: 

– Stadt-Entwicklung

– Zivil-Gesellschaft

– Kunst

– Kultur

– Umwelt

– Bildung

– Jugend

– Soziales

Unsere Mitglieder haben verschiedene Projekte.   
Sie kümmern sich um Gebäude und öffentliche Räume,  
die sonst verfallen.  
Sie nutzen diese Gebäude und Räume für verschiedene Bedarfe  
mit Menschen aus der Nachbarschaft und anderen interessierten Menschen.  
Gemeinsam können wir dort  
zum Beispiel bauen, töpfern und diskutieren.  
Wir möchten unsere Stadt und Nachbarschaft gemeinsam gestalten. 

Außerdem tauschen wir uns regelmäßig aus  
mit der Stadt-Verwaltung und der Politik.  
Wir fordern eine sinnvolle Veränderung  
in verschiedenen Bereichen der Stadt-Entwicklung. 

Hast du noch Fragen  
oder möchtest du in unserem Verein mitmachen?  
Dann schreibe uns eine Mail an:  
office@urbanepraxis.berlin 

Oder melde dich für unseren Newsletter an.  
Dann schicken wir dir kostenlos per E-Mail  
regelmäßig alle Neuigkeiten aus unserem Verein.  
Du findest die Anmeldung zum Newsletter, eine Auswahl unserer Projekte  
und alle kommenden Veranstaltungen unseres Netzwerks  
auf unserer Internet-Seite:
www.urbanepraxis.berlin 

2. Die Netzwerk-Stelle

Die Netzwerk-Stelle unterstützt unsere Mitglieder bei der Zusammen-Arbeit  
mit den Mitarbeitenden der Stadt-Verwaltung und der Politik.  
Sie organisiert Veranstaltungen.  
Dort können sich interessierte Menschen  
zu verschiedenen wichtigen Themen in der Stadt austauschen.  
Dazu gehören zum Beispiel Gesprächs-Runden,  
gemeinsame Stadt-Erkundungs-Touren und Podcasts,  
also Hör-Sendungen im Internet.  
Kristin Lazarova, Elisabeth Knoblich, Miriam Rausch und Dana Schneider betreuen die Netzwerk-Stelle. 

Vereins-Ziele

Das Berliner Netzwerk soll weiter wachsen.  
Außerdem wollen wir ein Netzwerk in Deutschland  
und in Europa aufbauen.  
So sollen mehr Menschen von den neuen Handlungs-Methoden  
der Urbanen Praxis erfahren. 

Wir wollen weitere Orte für Projekte finden  
und mit einzelnen Bezirken zusammenarbeiten.  
Außerdem wollen wir Orte für Projekte, die es schon gibt,  
auch für die Zukunft sichern.  
Dafür planen wir eine Zusammenarbeit  
mit anderen stadt-politischen Vereinigungen. 

Vorstand 

Am 13. Juni 2022 wurden diese Personen in den Vorstand gewählt: 

– Sabine Kroner vom Kunst-Netzwerk Berlin Mondiale 

– Markus Bader von der Projekt-Gruppe raumlaborberlin 

– Rebecca Wall, Urban Designerin, also Stadt-Planerin und -Forscherin 

– Miodrag Kuč vom ZK/U – Zentrum für Kunst und urbanistik 

– Tomma Suki Hinrichsen vom Verein Torhaus Berlin 

Hier findet ihr die Satzung des Vereins,  
also unsere Regeln und Vorschriften:  
https://www.urbanepraxis.berlin/wp-content/uploads/2023/01/220804_Vereinssatzung.pdf 

Mitglied werden 

Ihr gestaltet die Stadt schon selbst mit  
oder habt viele Ideen für die Stadt-Gestaltung?  
Der Verein freut sich immer über neue Mitglieder.  
Wenn ihr Mitglied bei uns werden wollt,  
dann beschreibt euch und eure Projekte kurz in wenigen Sätzen  
und schickt den Mitglieds-Antrag an:  
office@urbanepraxis.berlin  

3. Aktionen

Die Mitglieder der Urbanen Praxis können mit ihren Aktionen  
viel bewirken und verändern in der Stadt.  
Wir wollen das zeigen  
und mit anderen Menschen und Vereinigungen zusammenarbeiten.  
Deshalb entwickeln wir eigene Veranstaltungen und Informations-Wege,  
um uns zu vernetzen und mit anderen über unsere Arbeit zu sprechen. 

Mehr Informationen zum Thema Aktionen und Veranstaltungen findet ihr hier:  
https://www.urbanepraxis.berlin/aktionen  
Diese Informationen sind nicht in Leichter Sprache. 

4. Unsere Werte und Verhaltens-Regeln 

Der Urbane Praxis e.V. ist gegen jede Form  
von diskriminierendem oder gewaltvollem Verhalten.  
Dazu gehört zum Beispiel die Diskriminierung von Menschen  

– wegen ihres Aussehens und ihrer Herkunft,
also Rassismus, 

– wegen ihres Geschlechts,  
also Sexismus, 

– wegen ihren Behinderungen oder ihrer Lernschwierigkeit,  
also Ableismus, 

– wegen ihres jüdischen Glaubens,  
also Antisemitismus, 

– wegen ihrer sexuellen Orientierung,
also Queer- und Transfeindlichkeit. 

Wenn Menschen unsere Aktionen und Veranstaltungen besuchen,  
dann stimmen sie unserem Code of Conduct [sprich: Ko-ud of kondakt],  
also unseren Verhaltens-Regeln zu.  

Wenn eine Person gegen unsere Verhaltens-Regeln verstößt,  
dann schließen wir sie aus unserem Verein und unseren Veranstaltungen aus. 

Wir haben diese Verhaltens-Regeln aufgestellt: 

Wir handeln bewusst und gemeinschaftlich 

Alle Menschen sollen rücksichtsvoll miteinander umgehen  
und Entscheidungen gemeinsam treffen.  
Auf unseren Veranstaltungen hören wir den anderen zu  
und respektieren auch andere Meinungen.  

Wir wollen möglichst barrierefreie Räume schaffen,  
in denen niemand diskriminiert wird.  
Alle Menschen sollen sich sicher und wohl bei uns fühlen.  
Dafür nutzen wir unser Wissen und die Geld- und Ausstattungs-Mittel,  
die wir haben. 

Wir glauben Betroffenen 

Jede Person hat eine eigene Schmerz-Grenze  
und wertet Übergriffe anders.  
Wenn sich eine Person schlecht behandelt und angegriffen fühlt,  
dann glauben wir ihr und unterstützen sie. 

Die Bedürfnisse und Forderungen der betroffenen Person  
sind für uns am wichtigsten.  
Die Person soll sich wieder wohl fühlen  
und weiter an unseren Veranstaltungen teilnehmen. 

Wir denken über unsere Gewohnheiten und Rollen nach 

Wir sind alle in Gesellschafts-Systemen aufgewachsen,  
in denen es Formen von Diskriminierung gibt.  
Deshalb möchten wir unsere Gewohnheiten  
und Rollen in der Gesellschaft genauer ansehen. 

Dazu gehört auch die sogenannte „Blase“,  
also das Umfeld, in dem wir leben.  
Wir müssen uns fragen:  
Wer ist Teil meines Umfelds und wer nicht?  
Welche Sichtweisen sind in diesem Umfeld am stärksten? 

Bei unseren Veranstaltungen wollen wir einfühlsam umgehen  
mit den Diskriminierungs-Erfahrungen unserer Gesprächs-Partner*innen.  
Wenn euch eine Person für euer Verhalten kritisiert  
und euch Verbesserungs-Vorschläge macht,  
dann hört dieser Person erst einmal zu. 

Wir alle machen Fehler.  
Es ist uns wichtig,  
dass wir Fehler respektvoll ansprechen und untersuchen.  
So können wir voneinander lernen. 

Wir gehen achtsam mit Raum und Zeit um 

Wir möchten, dass bei den Veranstaltungen alle Teilnehmenden  
etwas in den Gesprächs-Runden sagen.  
Bitte achtet immer darauf,  
dass ihr nicht zu lange redet. 

Wenn ihr in einer Gesprächs-Runde schon viel gesagt habt, dann macht ein paar Minuten Rede-Pause.  
So können auch andere Menschen etwas sagen.  
Macht euch außerdem immer klar:  
Nicht alle Menschen denken und fühlen so wie ihr.  
Wir freuen uns über vielfältige Ansichten und Meinungen. 

Wir respektieren alle Geschlechter 

Wir glauben nicht, dass man das Geschlecht einer Person  
nur an ihrem äußeren Erscheinungs-Bild erkennt.  
Jede Person kann sich frei für ihr Geschlecht entscheiden,  
und es gibt mehr Geschlechts-Gruppen als nur „Mann“ und „Frau“. 

Wenn ihr mit einer Person sprecht,  
dann fragt sie nach ihrem Namen  
und welches Fürwort ihr für sie verwenden sollt.  
Damit vermeidet ihr falsche Personen-Bezeichnungen.  
Diese können die Person verletzen. 

Im Deutschen gibt es als Fürwörter zum Beispiel die Möglichkeit  
„sie“ und „ihr“ oder „er“ und „ihn“.  
Im Englischen kann man die Fürworter  
„they“ und „them“ benutzen.  
Manche Personen möchten auch nur  
mit ihrem Namen angesprochen werden. 

Wir bekämpfen sichtbare und unsichtbare Barrieren 

Viele Barrieren kann man nicht klar erkennen.  
Aber wir möchten immer möglichst inklusiv handeln,  
damit möglichst viele Menschen unsere Veranstaltungen besuchen können.  
Das bedeutet: Wir achten darauf,  
dass auch Menschen an unseren Veranstaltungen teilnehmen können,  
die unsichtbare Behinderungen, Einschränkungen und Herausforderungen haben. 

Wir möchten, dass wir offen und ehrlich  
über alles sprechen können.  
Wendet euch an uns, an unser Achtsamkeits-Team  
oder an die Veranstalter,  
wenn ihr 
– etwas nicht versteht, 
– Informationen sucht, 
– Barrieren erkennt und melden möchtet. 

Das ist die E-Mail-Adresse unseres Achtsamkeits-Teams:  
zugang@urbanepraxis.berlin  

Mehr Informationen zum Thema Barriere-Freiheit findet ihr hier:  
https://www.urbanepraxis.berlin/zugaenge/  
Diese Informationen sind nicht in Leichter Sprache. 

Wir haben unsere Verhaltens-Regeln  
gemeinsam mit der Fach-Frau Isa Sander entwickelt. 

5. Unsere Achtsamkeits-Ziele 

Unsere Verhaltens-Regeln bilden die Grundlage  
für unseren Awareness-Prozess [sprich: Awärness],  
also unsere Achtsamkeits-Methode.  
Wir entwickeln unsere Achtsamkeits-Methode ständig weiter  
und wollen damit diese Ziele erreichen: 

– Barrieren abbauen 
Unsere Arbeit soll für mehr Menschen zugänglich sein.  

– Verbindungen fördern 
Wir laden alle Menschen dazu ein,  
in unserem Verein mitzumachen. 

– einen respektvollen Umgang durchsetzen 
Wir teilen offen unsere Werte und Verhaltens-Regeln mit  
und schließen bestimmte Verhaltens-Weisen aus. 

– einen respektvollen Umgang durchsetzen 
Wir teilen offen unsere Werte und Verhaltens-Regeln mit  
und schließen bestimmte Verhaltens-Weisen aus. 

– einen respektvollen Umgang durchsetzen 
Wir teilen offen unsere Werte und Verhaltens-Regeln mit  
und schließen bestimmte Verhaltens-Weisen aus. 

Anlaufstellen anbieten  
Wir arbeiten mit einem geschulten Awareness-Team,  
also Achtsamkeits-Team zusammen.  
Dieses Team unterstützt unsere Mitglieder bei Fragen und Problemen. 

Diskriminierungen kritisieren 
Wir wollen Diskriminierungen innerhalb und außerhalb unseres Vereins  
frühzeitig erkennen und ansprechen. 

ein Vorbild sein 
Wir wollen andere Menschen dazu anregen,  
sich mit dem wichtigen Thema „Achtsamkeit“ zu beschäftigen. 

die Wahrnehmung von Betroffenen ernst nehmen 
Manche Menschen empfinden bestimmte Verhaltens-Weisen  
als diskriminierend oder problematisch.  
Wir achten die Gefühle und Sichtweisen von Betroffenen  
und hören die persönliche Wahrnehmung von allen an.  

Betroffene unterstützen 
Das Achtsamkeits-Team ist auf der Seite von Betroffenen  
und unterstützt sie bei Bedarf.  
Wir sprechen über den Vorfall, bieten einen Rückzugs-Raum an  
oder schließen die diskriminierende Person von der Veranstaltung aus. 

Vertraulichkeit garantieren 
Wir behandeln alle Informationen von Betroffenen vertraulich.  
Wir geben Informationen nur an Dritte weiter,  
wenn die betroffene Person damit einverstanden ist. 

Handlungs-Möglichkeiten 

Wir wollen einen sicheren Raum für alle schaffen.  
Dafür brauchen wir eure Unterstützung.  
Wenn ihr einen diskriminierenden oder übergriffigen Vorfall beobachtet,  
dann handelt bitte sofort.  
Wartet nicht darauf, dass andere Menschen für euch handeln.  
Achtet dabei unbedingt immer auf eure eigene Sicherheit! 

Im Notfall  
Bitte holt die verantwortliche Person der Veranstaltung  
oder ruft selbst den Krankenwagen oder die Polizei, wenn 
– ein Notfall eintritt oder  
– das Leben einer Person bedroht ist.

Die Telefon-Nummer für den Krankenwagen ist 112.  
Die Telefon-Nummer der Polizei ist 110. 

Sichere Krisen-Situation
Wenn ihr euch sicher fühlt,  
dann könnt ihr die betroffene Person direkt ansprechen.  
Stellt zum Beispiel diese Fragen:  
„Ist alles in Ordnung bei dir?“   
„Brauchst du Unterstützung?“
Soll ich für dich passende Hilfe kontaktieren?“  
„Kann ich dich zu einem sicheren Ort begleiten?“  
Wenn Betroffene eure Hilfe ablehnen,  
dann akzeptiert das bitte.

Unsichere Krisen-Situation  
Wenn ihr euch unsicher fühlt,  
könnt ihr auch andere Personen in der Umgebung ansprechen.  
Stellt dann zum Beispiel diese Fragen:  
„Hallo, du im gelben T-Shirt!  
Diese Person wird gerade belästigt.  
Kannst du helfen?“  
Oder: „Kannst du jemanden vom Team holen?  
Ich bleibe so lange hier.“ 

Es ist verständlich,
wenn ihr euch von einer Situation überfordert fühlt.
Achtet immer eure eigenen Grenzen
und die Grenzen der betroffenen Person.

d-Hinweise für achtsames Handeln
Diese 6 d-Hinweise unterstützen euch dabei,
richtig und mutig zu handeln:

direkt
Sprecht problematisches Verhalten direkt an.
Bietet der betroffenen Person eure Unterstützung an
und kontaktiert zum Beispiel das Achtsamkeits-Team.

davon ablenken
Lenkt die angreifende Person ab.
So kann die betroffene Person unauffällig flüchten.

delegieren, also andere Helfer finden
Bittet andere Personen um Unterstützung.
Sie können die Situation vielleicht entschärfen.

danach unterstützen
Fragt die betroffene Person nach dem Vorfall,
wie es ihr geht.
Bietet ihr eure Hilfe an.

dokumentieren
Wenn ihr euch nicht sicher fühlt oder nicht eingreifen könnt,
dann nehmt die Situation auf,
zum Beispiel als Film mit eurem Smartphone.
So hat die betroffene Person Beweis-Material.
Veröffentlicht das Material nur,
wenn die betroffene Person damit einverstanden ist!

diskutieren
Sprecht mit anderen Menschen über dieses Thema.
So erfahren viele Menschen,
wie sie in Krisen-Situationen richtig und mutig handeln können.

Hier findet ihr weitere d-Hinweise
für achtsames Handeln auf Englisch:
https://righttobe.org/guides/bystander-intervention-training/

Außerdem findet ihr weitere d-Hinweise für achtsames Handeln
auf der Internet-Seite des DEICHBRAND-Festivals:
https://www.deichbrand.de/awareness-inklusion
Diese Hinweise sind nicht in Leichter Sprache.

Telefon-Anlaufstellen für Unterstützung

Hier findet ihr die kostenfreien Telefon-Nummern
für verschiedene Anlaufstellen in Krisen-Situationen:
„Nummer gegen Kummer“
für Kinder und Jugendliche: 116 111
Eltern-Telefon
für eine einfache und anonyme Beratung: 0800 111 05 50
Pflege-Telefon
für pflegende Angehörige: 030 20 179 131
Hilfe-Telefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 60 16
Hilfe-Telefon „Sexueller Missbrauch“: 0800 22 55 530
Hilfe-Telefon „Schwangere in Not“: 0800 404 0020
Sucht- und Drogen-Hotline: 01805 31 30 31
Telefon-Seelsorge: 0800 11 10 111 oder 0800 11 10 222
Info-Telefon Depression: 0800 33 44 533
Rettungs-Dienst und Feuerwehr: 112
Polizei: 110

Weitere Hinweise und Adressen für Unterstützung

Mit Klick auf diese Links findet ihr Informationen
über Handlungs-Möglichkeiten bei Diskriminierung und über Achtsamkeit:

Safe the Dance: Liste Anlaufstellen mit Erläuterungen

Berliner Beratungswegweiser: Was tun bei Diskriminierung?

Awareness Akademie Berlin: Ressourcen

Queeres Netzwerk NRW e.V.: Awareness Leitfaden, Was bedeutet Awareness und
wie setze ich es um?

Diese Informationen sind nicht in Leichter Sprache.

Rückmeldung und Wünsche 

Achtsamkeit muss man regelmäßig üben.  
Es ist uns klar: Wir werden in unserer Arbeit trotzdem Fehler machen.  
Aber wir wollen uns immer weiterentwickeln.  
Deshalb freuen wir uns sehr über eure Rückmeldung! 

Sagt oder schreibt uns eure Wünsche und Hinweise  
zu unserer Vereins-Arbeit und zu unserer Achtsamkeits-Methode.  
Sprecht uns bei den Veranstaltungen gerne an  
oder schickt uns eine E-Mail: zugang@urbanepraxis.berlin

6. Barriere-Freiheit

Wir wollen aktiv und gezielt Barrieren abbauen.  
Denn wir sind fest davon überzeugt:  
Wir müssen die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigen,  
wenn wir eine Stadt auf gerechte Weise gemeinsam nutzen wollen.  
Wir freuen uns darauf,  
mit euch als Gast-Geber und Gäste zusammenzuarbeiten.  
Gemeinsam wollen wir weitere Fortschritte  
für mehr Barriere-Freiheit erreichen. 

Unsere Arbeit ist noch am Anfang,  
aber wir wollen sie mit euch weiterentwickeln.  
Gemeinsam wollen wir einen Verein gestalten,  
in dem wir unsere Ideen austauschen und verwirklichen können. 

Informationen zur „Lobby“ des Urbane Praxis e.V. 

Ort  
Der Treffpunkt unseres Vereins heißt „Lobby“  
und befindet sich im „Rondell“-Gebäude am Mehringplatz.  
Die Lobby ist im Erdgeschoss und stufenfrei zugänglich.  
In den geteilten Räumen gibt es Sitz-Möglichkeiten und Tische.  
Die Räume der Lobby sind etwa 40 Quadratmeter groß.  
Sie waren früher Laden-Flächen. 

Anreise  
Der Weg von der Straße bis zum Eingang  
ist etwa 5 Meter lang.  
Vor der Lobby gibt es mehrere Fahrradständer und Sitzbänke.  
Der Eingang der Lobby ist überdacht. 
Am Mehringplatz und in den angrenzenden Straßen  
gibt es kostenfreie und kostenpflichtige Parkplätze.  
Man kann mit dem Auto direkt vor der Lobby kurz anhalten,  
um ein- oder auszusteigen. 

Für Menschen mit Behinderungen gibt es 2 Parkplätze  
in der Franz-Klühs-Straße.  
Sie sind etwa 120 Meter von der Lobby entfernt.  
Mehr Parkplätze für Menschen mit Behinderungen  
in der Umgebung Kreuzberg und Friedrichshain findet ihr hier:
Behindertenparkplätze in Friedrichshain-Kreuzberg – Berlin.de 

Die nächste U-Bahn-Station ist Hallesches Tor.  
Dort fahren die U1, U3 und U6.  
Die U-Bahn-Station ist barrierefrei  
und hat Rolltreppen und einen Aufzug.  
Sie ist etwa 90 Meter vom Mehringplatz entfernt. 

Sprachen  
Unser Team spricht Deutsch und Englisch.  
Manchmal bieten wir auch andere Sprachen an.  
Das kommt auf die Veranstaltung und die Veranstalter an.  
Ihr findet Informationen dazu auf der Veranstaltungs-Seite. 

Toiletten  
Es gibt ein WC ohne Schwellen im Erdgeschoss.  
Die Eingangstür ist etwa einen Meter breit.  
Das WC ist nicht vollständig barrierefrei.  
Sie ist über den Lobby-Raum zugänglich.  
Das WC ist eine All-Gender-Toilette [sprich: Ol dschender],  
also für alle Geschlechter.  
Es gibt keine Wickel-Möglichkeit für Kinder. 

Ausstattung  
Die Lobby hat Schaufenster vom Boden bis zur Decke.  
Dadurch wird der Raum durch Tageslicht erhellt.  
Die 2 Räume sind nur etwa 25 Quadratmeter groß.  
Bei dem Besuch von vielen Personen  
kann es also eng werden.  
Ein Raum kann zum Haupt-Raum geschlossen werden.  
Der andere Raum kann als Rückzugs-Raum genutzt werden.

Auf den Veranstaltungs-Seiten stehen Informationen  
über den Inhalt der Veranstaltungen.  
Inhalte, die für bestimmte Menschen belastend sein könnten,  
werden deutlich angemerkt.  
So können Besucher selbst entscheiden,  
ob eine Vorstellung für sie inhaltlich barriere-arm ist. 

Versorgung  
In der Lobby kann man kein Essen kaufen.  
Aber es gibt kostenfreie Getränke, zum Beispiel Wasser.  
Auf dem Mehringplatz gibt es viele Angebote für Essen,  
zum Beispiel das Café „MadaMe“ am Mehringplatz 10.  
Es ist etwa 30 Meter von der Lobby entfernt. 

Es kann sein, dass es auf den Veranstaltungen  
Essens- und Getränke-Angebote gibt.  
Informationen dazu stehen auf der Veranstaltungs-Seite. 

Kinder  
Die Lobby ist nicht speziell für Kinder ausgestattet.  
Es gibt keinen besonderen Bereich für Kinder.  
In der Mitte des Mehringplatzes gibt es eine Grünfläche  
mit unterschiedlichen Sitz-Möglichkeiten.  
Wenn es auf Veranstaltungen ein bestimmtes Angebot für Kinder gibt,  
dann stehen die Informationen auf der Veranstaltungs-Seite. 

Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zum Thema Barriere-Freiheit?  
Dann schreibt uns gerne eine E-Mail an zugang@urbanepraxis.berlin

Impressum 
Urbane Praxis e.V. 
c/o S27 – Kunst und Bildung 
Verein zur Förderung der Interkulturellen Jugendarbeit e.V. 
Schlesische Str. 27b 
10997 Berlin

Der Text in Leichter Sprache ist von capito Berlin.  
x Personen mit Lernschwierigkeiten  
haben den Text auf Verständlichkeit geprüft.