Workshop: Solidarische Organisationsformen in der Kultur
Während die Kulturbranche häufig von prekären Einzelkämpfer:innen-Strukturen geprägt ist, erproben immer mehr Kulturtätige alternative Organisationsformen – von selbstverwalteten Kollektiven über Genossenschaften bis hin zu solidarischen Netzwerken.
In diesem Workshop schauen wir uns konkrete Modelle an, die auf Mitbestimmung, faire Ressourcenverteilung und gemeinsame Verantwortung setzen. Im Zentrum stehen juristische und praktische Fragen: Welche Rechtsformen kommen für die kollektive Kulturproduktion infrage, und welche Konsequenzen haben sie im Alltag? Wie lassen sich Entscheidungen gemeinsam treffen, ohne Prozesse zu verlangsamen? Und wie können solidarische Prinzipien unter realen ökonomischen Bedingungen tragfähig bleiben?
Moderation
Benedikt Stoll – Urbane Praxis e.V.
Sarah Waterfeld, Falk Lörcher – Union für Cultural Commons
Janet Merkel – TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung
Inputs
Viviana Dorfman – Solid
Katja Schubel – Rechtswissenschaftlerin (Universität Würzburg)
Konrad Bechler – Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Organisationsentwickler
Anmeldung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeZlYrWhN8yDcTOqgzJkyeePHh7qLOQqqTDVZ4Aw306onNJJQ/viewform