Toolbox Spiel zu „(S)olympiade Macht Stadt Solidarisch – Okay aber wie?!“

Als urbane Praktiker*innen und engagierte Zivilgesellschaft gestalten wir Räume, in denen Menschen zusammenkommen. Ob Politiker*innen, Planer*innen, Initiativen, soziale Bewegungen oder

Als urbane Praktiker*innen und engagierte Zivilgesellschaft gestalten wir Räume, in denen Menschen zusammenkommen. Ob Politiker*innen, Planer*innen, Initiativen, soziale Bewegungen oder Einzelpersonen – wir alle prägen den städtischen und ländlichen Raum aktiv mit. Wenn wir Aktionen wie Straßenfeste, Workshops, Nachbar*innenschaftstreffen, Ausstellungen oder Proteste organisieren, fließen in ihre Gestaltung nicht nur fachliche Perspektiven, sondern auch persönliche Erfahrungen und Sichtweisen ein. Dieses Wissen ist jedoch oft weniger vielfältig als die Stadtgesellschaft, für die wir gestalten. Unsere eigene gesellschaftliche Position beeinflusst dabei, was wir wahrnehmen – und was uns entgeht. So geraten andere Erfahrungen und Bedürfnisse leicht aus dem Blick, insbesondere von Menschen, die strukturell benachteiligt sind. Doch wenn wir Partizipation und Teilhabe für alle gesellschaftlichen Gruppen ermöglichen wollen, müssen wir sensibel gegenüber diesen Ausschlüssen sein. Ausschlüsse von bestimmten gesellschaftlichen Gruppen entstehen im Zusammenspiel gesellschaftlicher Machtverhältnisse und Diskriminierung, etwa entlang von Geschlecht, Herkunft, Einkommen oder körperlichen Voraussetzungen.

In dieser (S)Olympiade zu der durch die Urbane Liga Alumni erschienen digitalen Werkzeugsammlung tragen wir nun praktische Ansätze, Tipps und Wissen zusammen, die ganz konkret dazu beitragen, die eigene Praxis solidarischer zu gestalten. Sie helfen, Intersektionalität mitzudenken, sensibel gegenüber unterschiedlichen Ausschlüssen und Diskriminierungen zu sein und geben Anregungen für typische Aufgabenbereiche in der Urbanen Praxis.

Die (S)Olympiade besteht aus vier Stationen, bei denen du dich interaktiv mit den Inhalten auseinandersetzen kannst. Hierbei kannst du spielerisch verschiedene Aspekte diskriminierungssensibler und solidarischer Praxis kennenlernen. An vier Stationen bearbeitest du kurze Reflexionsfragen, kleine Aufgaben und Entscheidungssituationen. Ziel ist es, nicht Wissen abzufragen, sondern zum Nachdenken, Austauschen und Handeln anzuregen.

Die Textbausteine entstammen der Werkzeugsammlung von Urbane Liga Allumni. Link zur kompletten Lektürensammlung findet ihr hier.

Die Stationen findest du hier zum Download, sowie die Spielanleitung. Falls du das analoge Spiel ausleihen möchtest, melde dich gerne per Mail an: kommunikation@urbanepraxis.berlin